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Monatsgedanken

Wunderbar sind deine Werke, Gott. Das erkennt meine Seele. Psalm 139, 14

Es ist einer dieser wunderbaren Sommerabende. Die untergehende Sonne taucht die Welt in warme Farben. Die Erde dampft noch vom Gewitterguss. Es riecht nach Regen und frischem Gras. Ein warmer Windhauch streift die Haut. In der Stille des Abends zwitschern munter die Vögel. Eine Katze streift über den Hof. Bienen surren in der nahen Linde.

Wunderbar sind deine Werke, Gott. Das erkennt meine Seele. (Psalm 139, 14)

Sie sitzen unter der Linde. Mitten im Garten. Ein Akkordeon erklingt. Dazwischen schallen die Töne der Posaune. Eine Klarinette schmiegt sich melodisch ein. Trommeln tönen im Takt. Singend und spielend werden sie eins und loben den Schöpfer.

Wunderbar sind deine Werke, Gott. Das erkennt meine Seele. (Psalm 139, 14)

Noch voll von Tönen und Musik ist die Stille der Nacht. Kerzen flackern und werfen ihre Schatten. Über der Linde scheint der Mond mit blassem Licht. Leise hört man sie miteinander sprechen. Manchmal schallt ein Lachen durch die Nacht. Zeit, Erinnerungen und Gedanken zu teilen. Sich vertraut zu machen oder wieder neu zu werden und sich des Gemeinsamen zu vergewissern. Spät ist es geworden. Erfüllt und satt sind Herz und Seele.

Wunderbar sind deine Werke, Gott. Das erkennt meine Seele. (Psalm 139, 14)

Mit den besten Wünschen für solch einen wunderbaren Sommerabend grüßt Vikarin Ivonne Sylvester